Mittwoch, 1. Februar 2017

[Rezension] Die Rabenkönigin von Michelle N. Weber

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Michelle N. Weber

Genre: High Fantasy
Seitenzahl: 372
Softcover: 14,90 €
eBook: 4,99 €
1. Auflage: Oktober 2016


Eine Königin, in deren Brust kein Herz schlägt.
Ein Prinz, gefangen hinter Spiegeln.
Das Spiel des Feenkönigs, das keine Sieger kennt.

Ein mächtiger Fluch lastet auf der königlichen Familie, so munkelt man in Sorieska. Seit Generationen hat niemand ein Mitglied des uralten Geschlechtes zu Gesicht bekommen. Und wer das Schloss auf dem Hügel erblickt, auf dessen Türmen Schwärme von Raben sitzen wie eine unheilvolle Wolke, möchte nur allzu gern glauben, dass es der Wahrheit entspricht.
Ein Jahr ist vergangen, seitdem Majas liebster Freund Elejas durch die Tore des Schlosses getreten und nicht wieder nach Hause zurückgekehrt ist. Und ebenso lange wispert das Blut der Feen in ihren Adern, dass ihm etwas geschehen sein muss.
Gegen den Willen ihres Vaters macht sie sich auf, Elejas‘ Schicksal zu ergründen. Begleitet von einem sprechenden Raben entschlüsselt Maja nach und nach die Geheimnisse des alten Gemäuers und seiner sonderbaren Bewohner. Doch zugleich gerät sie immer tiefer in den Sog der Gefahr, die hinter den Spiegeln lauert.


Dies war mein erstes Buch aus dem Drachenmond Verlag, auf den ich im letzten Jahr immer wieder aufmerksam geworden bin.
Ich hatte leider starke Probleme in die Geschichte zu finden. Der Schreibstil ist sehr poetisch und ausführlich und so verlief die Handlung recht schleppend. Die zahlreichen Charaktere wurden nach und nach eingeführt, so dass man sich an sie gewöhnen konnte. Auch das Setting, welches mir gut gefallen hat und das etwas ganz besonderes ist, wurde sehr detailliert beschrieben. Doch dadurch blieb leider die Spannung auf der Strecke. Es gab zwar schon interessante Szenen, in denen phantastische Dinge passiert sind, die ich so nie erwartet hätte, doch das reichte mir nicht aus, um mich dauerhaft zu unterhalten. Das Buch konnte mich ehrlich gesagt erst auf den etwa letzten 100 Seiten richtig packen und wenn ich es nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen hätte, hätte ich es wohl vorher abgebrochen :/

Mit den Charakteren wurde ich leider auch nicht wirklich warm. Die Protagonistin Maja fand ich  zwar schon interessant, aber wirklich symphatisch wurde sie mir dennoch nicht. Ich kann nicht genau sagen was, aber igendetwas fehlte mir hier einfach. So ging es mir auch mit den übrigen Charakteren. Sie blieben mir zu blass und ich konnte keinen so richtig ins Herz schließen.
Einzig die Rabenkönigin selbst konnte mich faszinieren und überzeugen und ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren.


Leider konnte mich "Die Rabenkönigin" nicht überzeugen. Ich verstehe zwar schon, warum viele Leser das Buch sehr mögen und dem Charme der Geschichte verfallen, doch mein Fall waren der Schreibstil und die Charaktere leider nicht.



Vielen Dank an den Drachenmondverlag und die Autorin, dass ich das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks lesen durfte.

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